Sibylle Lück

Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit vermittle ich Basis- und Vertiefungswissen bezüglich des Umgangs und der Begleitung schwerst erkrankter und beeinträchtigter Menschen aus ganzheitlicher Sicht.

Lehrtätigkeit und Beratertätigkeit bieten dabei eine gute Kombination für gemeinsames Lernen und Arbeiten.
Zielgruppen sind alle in der Pflege und Begleitung Tätigen, Therapeuten/innen, Ärzte/innen, Pädagogen/innen, An- und Zugehörige und weitere Interessierte.

 

Meine Themenschwerpunkte:

Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®

"Basale Stimulation ist ein Konzept für die pädagogische, pflegerische und therapeutische Arbeit mit schwerstbeeinträchtigten Menschen. Sie dient dem Angesprochenen in verschiedenen Formen der Umsetzung: als Begleiter ihrer Lebensvollzüge, durch Gestalten fördernder Entwicklungsbedingungen und in der Beratung von Angehörigen. Basale Stimulation nutzt individuelle - gegebenenfalls voraussetzungslose - Anregungen und kommunikative Angebote, die sich auf den Körper des Gegenüber und dessen Umwelt beziehen. Das Konzept legt maßgeblich Gewicht auf die dialogische Begegnung der Beteiligten." (Mohr, Zündel, Fröhlich, 2019). weiterlesen

Aromapflege / Aromatherapie

Düfte sind faszinierend. Sie spielen von Anfang an in unserem Leben eine sehr bedeutende Rolle. Die Anwendung der "duftenden Helfer" macht Spass, ist überaus interessant und lehrreich. Gegen (fast) alles ist ein (Duft-) Kraut gewachsen, für jede Vorliebe findet sich ein passendes Mittel. Diese "sanfte Medizin" lässt sich schon für Kindergartenkinder anwenden - bis hin zum alternden oder sogar hochbetagten Menschen. weiterlesen

Palliative Care / Palliative Praxis

Jeder Mensch ist für sich und in Bezug auf andere ein Unikat, eine Einzigartigkeit. Aus dieser Haltung heraus entsteht ein Menschenbild, welches vor allem mit dem Wunsch nach Autonomie und Selbstbestimmung lebt.

Palliative Care als schützende, achtsame Wegbegleitung in Zeiten zunehmender Pflegebedürftigkeit gewinnt als ganzheitliches Konzept immer mehr an Bedeutung. Palliative Care beschreibt als Prozess einen Perspektivwechsel, bei dem die Krankheit nicht mehr mit einem Heilungsziel im Mittelpunkt steht, sondern das bestmögliche Leben mit ihr. Das bedeutet, ein anderes Bewusstsein zu entwickeln, in Bezug auf Qualität und Wichtigkeit des Lebens. So kann Palliative Care eine Chance bieten, in der letzten Lebenszeit Hilfe, Kraft und Orientierung zu geben.

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Palliative Geriatrie

Die Geriatrie, auch als Alterskunde beschrieben, konzentriert sich auf die Ressourcennutzung alternder Menschen mit dem Ziel, eine bestmögliche Alltags-Beweglichkeit und Selbstständigkeit wiederherzustellen und zu erhalten. Palliativmedizin und Palliativpflege setzen ihren Fokus auf die Symptomlinderung, den Erhalt und die Steigerung der Lebensqualität am Lebensende für erkrankte Menschen jeden Alters.

Die palliative Geriatrie möchte eine frühzeitige Integration der palliativen Versorgung gewährleisten, dabei aber auch (sinnvoll) weiterhin in Therapien die Ressourcen der älteren Menschen nutzen. Es ist also eine große Herausforderung für die Geriatrie, rechtzeitig zu erkennen, wann Ressourcen erschöpft sind und der Schwerpunkt auf Symptomlinderung für eine bestmögliche Sterbebegleitung gelegt werden muss. weiterlesen

Angehörigenschulung /-begleitung

"Zugehörig werden bedeutet, selbst Halt zu finden, um halten oder auch loslassen zu können." (Prof. Andreas Heller, 2009)

Eigentlich sind wir alle Angehörige, wir hängen an anderen und uns gehören Menschen an. Das spüren wir besonders in Phasen, wo diese Beziehungen belastet werden, durch Ereignisse, Krisen oder in besonderen  Lebenserfahrungen. Wie finden wir heraus, was unsere Rolle ist? Wie finden wir Halt und Orientierung? Welche und wieviel Informationen braucht ein Angehöriger und wie bauen wir gemeinsam eine gute Beziehungsarbeit auf?

Es muss beides geben: Einen Raum für Kraft und Verantwortung und einen Raum für Trauer, Angst und Rückzug. weiterlesen